Kein Ende im Exil: Mein Wider­stand gegen das irani­sche Regime

Der Akti­vist und Jour­na­list Diako Shafiei über­lebte die gewalt­same Nieder­schla­gung der Grünen Revo­lu­tion im Iran. Heute lebt er in einem Schweizer Asyl­camp und wartet auf seinen Entscheid – während er weiter für Verän­de­rung kämpft. Ein Memoir. 
Diako Shafiei spricht in einem Interview bei Kurd Channel mit Moderator Shorsh Shahbaz über die Lage der politisch aktiven Studierenden und den Journalist*innen im Iran. (Bild: Kurd Kanal, b. Luca Mondgenast)

Trig­ger­war­nung: Dieser Text enthält Schil­de­rungen von Gewalt, Folter, Tod und Flucht­er­fah­rungen, die emotional bela­stend sein können.

In meinem Herkunfts­land sind Meinungs- und Gedan­ken­frei­heit keine Rechte – sie sind nur Träume. Jede Stimme, die das Regime kriti­siert, riskiert Gefängnis, Folter, oder Tod. Diese Realität begleitet mich seit meiner Kind­heit – nicht nur, weil ich Kurde bin, sondern weil ich frei denken und spre­chen wollte.

Während ihr in der Schweiz in Sicher­heit lebt, kämpfen die Menschen in meinem Land Tag für Tag mit Angst und Unter­drückung. Poli­ti­sche Repres­sion, soziale Kontrolle und der Mangel an grund­le­genden Menschen­rechten prägen den Alltag von Millionen Iraner*innen und Kurd*innen.

Meine Narben erin­nern mich an die Erkenntnis, wie wenig ein Menschen­leben im irani­schen System zählt.

Ich teile mit euch einige ausge­wählte Momente meines Lebens, Schlag­lichter auf Erfah­rungen, die mich geprägt haben. Denn wer zu Unrecht schweigt, macht sich mitver­ant­wort­lich. Schon kleine Zeichen der Soli­da­rität – sei es Aufmerk­sam­keit, Mitge­fühl oder Zuhören – können Hoff­nung schenken.

Erster Riss im Glauben an Gerechtigkeit

Ich, Diako Shafiei, wurde am 11. September 1989 in der Stadt Iwan im Iran geboren.

Im Jahr 1387 des persi­schen Kalen­ders – 2009 nach west­li­cher Zeit­rech­nung – war ich 18, als landes­weite Proteste ausbra­chen. Ein massiver Wahl­be­trug hatte Millionen auf die Strasse getrieben, die Hoff­nung nach Verän­de­rung war greifbar. Doch das Regime des dama­ligen Präsi­denten Mahmud Ahma­di­nejad antwor­tete mit Gewalt: Die Revo­lu­ti­ons­wächter und das Militär schlugen die fried­li­chen Demon­stra­tionen brutal nieder.

Auch ich war dabei. Und sah, wie ein 12-Jähriger durch einen Kopf­schuss starb und wie wenig später ein 13- und ein 15-Jähriger tödlich erschossen wurden. Mich traf eine Kugel im Ober­schenkel. Es war ein körper­li­cher Schmerz – doch vergli­chen mit dem Leid und dem Verschwinden vieler junger Menschen bleibt er nur eine Narbe. Sie erin­nert mich an die Erkenntnis, wie wenig ein Menschen­leben im irani­schen System zählt.

Ich habe die reglosen Blicke dieser drei Jugend­li­chen nie vergessen.

Die Univer­sität – kein Ort der Unabhängigkeit

Im selben Jahr wurde ich erfolg­reich in den Studi­en­gang Maschi­nenbau an der Univer­sität Ilam aufge­nommen. Der Eintritt schien zunächst ein Hoff­nungs­schimmer zu sein, der Beginn eines viel­ver­spre­chenden Weges. Doch schon bald erkannte ich, dass auch die Univer­sität nicht vom Zugriff des Regimes verschont blieb.

Schon in den ersten Tagen an der Univer­sität trat ich dem unab­hän­gigen Studie­ren­den­verein bei und wurde bald Mitglied des Vorstands. Der Verein war ein Treff­punkt für frei­heits­lie­bende Studie­rende. Ein Ort, an dem wir über poli­ti­sche Entwick­lungen und gesell­schaft­liche Themen spra­chen. Unser Ziel war es, einen offenen und demo­kra­ti­schen Raum zu schaffen, in dem Studie­rende ihre Stimme erheben konnten.

Die Aufgaben des Studie­ren­den­ver­eins waren anspruchs­voll und poli­tisch sensibel: Wir publi­zierten eine unab­hän­gige Studie­ren­den­zei­tung, orga­ni­sierten Sitzungen, Semi­nare und poli­ti­sche Diskussionsrunden.

Doch unsere Arbeit blieb nicht unbe­ob­achtet. Die Univer­si­täts­auf­sicht – mehr Über­wa­chungs­organ als akade­mi­sche Instanz – kontrol­lierte und beschat­tete unsere Akti­vi­täten. Immer wieder riefen sie meine Kolleg*innen und mich in ihr Büro, wo sie ständig dieselben Fragen stellten: „Warum fand diese Sitzung statt?“ „Wer steckt hinter diesen Akti­vi­täten?“ Ihr Ziel war klar: Jede Form studen­ti­scher Oppo­si­tion iden­ti­fi­zieren und unterdrücken.

Als Reak­tion auf die Proteste schloss mich die Univer­sität, die ein Ort des freien Denkens sein sollte, für ein Jahr vom Studium aus.

Wir hatten zuneh­mend das Gefühl, dass sich die Mauern der Univer­sität in ein unsicht­bares Gefängnis verwan­delten, das sich Tag für Tag enger schloss. Mehr­mals wurde mir mit dem Ausschluss vom Studium gedroht, sollte ich meine Tätig­keiten fort­setzen. Doch trotz des Wider­stands hielten meine Kommiliton*innen und ich an unserem Einsatz für einen freien und demo­kra­ti­schen Austausch fest. Manchmal mussten wir unsere Berichte und Zeitungen heim­lich in der Nacht an der Univer­sität verteilten.

Im Jahr 2010, zu Beginn der Präsi­dent­schafts­wahlen, wählte man mich zum Gene­ral­se­kretär der Studie­ren­den­ko­ali­tion der Provinz Ilam. Zudem erhielt ich einen Sitz im Zentralrat der Studie­ren­den­be­we­gung der Grünen Bewe­gung Irans.

Für meine Mitdenker*innen und mich war dies eine Chance, die Stimme der Unter­drückten zu sein – ein kollek­tiver Ruf nach Gerech­tig­keit und Reform. Die Grüne Revo­lu­tion war mehr als eine poli­ti­sche Strö­mung: Sie war Ausdruck einer Gene­ra­tion, die genug hatte von Lügen, Korrup­tion und Gewalt und dafür mit ihrem Blut bezahlte.

Verhaf­tung und Folter

Nach der Bekannt­gabe der gefälschten Wahl­re­sul­tate im selben Jahr, die Mahmud Ahma­di­nejad angeb­lich gegen den Oppo­si­ti­ons­kan­di­daten Mir Hossein Mousavi zum Sieger erklärten, erfasste eine neue Protest­welle den Iran. Menschen aus allen Schichten gingen auf die Strasse. Doch schon wie ein Jahr zuvor schlug das Regime brutal zurück.

Bei einer dieser Demon­stra­tionen iden­ti­fi­zierten mich die Sicher­heits­dienste und nahmen mich fest. Sie verbanden mir die Augen und brachten mich an einen Ort, der nach Feuch­tig­keit und Angst roch. Sie brachten mich in eine Folter­stätte. Dort begann mein erstes Marty­rium. Mehr­mals hingen sie mich für mehrere Stunden von der Decke auf. Meine Hände brannten vom Druck des Seils. Ohne Pause drangen Schläge auf meinen Rücken ein.

Die Schmerzen zerschlugen meinen Körper, doch schlimmer war der seeli­sche Bruch. Immer wieder verlangten die Verhör­be­amten unter Drohungen Infor­ma­tionen über meine Mitstreiter*innen. Die Schreie anderer Inhaf­tierter hallen bis heute nach. Zehn Tage verbrachte ich in völliger Dunkel­heit. Schliess­lich wurden wir – wegen über­füllter Gefäng­nisse – frei­ge­lassen. Aber nur unter Bedin­gung, eine Erklä­rung zu unter­zeichnen, in der wir verspra­chen, unsere Akti­vi­täten einzustellen.

Ein Jahr später, 2011, kam es zu meiner zweiten Folter­er­fah­rung. Gemeinsam mit anderen Studie­renden hielten wir an der Univer­sität eine Protest­rede. Die Reak­tion kam prompt: Die Univer­si­täts­wache übergab mich dem Geheim­dienst. Es folgten vier­zehn Tage Haft. Vier­zehn Tage voller Folter, die bis heute in meinen Körper und Geist eingra­viert ist.

Als Reak­tion auf die Proteste schloss mich die Univer­sität, die ein Ort des Denkens und der Frei­heit sein sollte, für ein Jahr vom Studium aus.

Doch der wahre Schmerz begann erst, als ich nach der Explo­sion die leblosen, zerris­senen Körper meiner Freund*innen sah.

2012 nahm ich als Jour­na­list an einer Medi­en­kon­fe­renz der Provinz­ver­wal­tung Ilam teil – ich hatte diese Arbeit während meiner Zeit in den Studie­ren­den­be­we­gungen begonnen, wo ich in Medien wie Nedaye Danes­hjoo und Ghalam News veröf­fent­lichte. An dieser Konfe­renz sprach ich über die fehlende Meinungs­frei­heit, das Verschwinden poli­ti­scher Räume und die Repres­sion gegen­über Studie­renden und Journalist*innen. Diese Worte hatten Konse­quenzen: Ich wurde lebens­lang als Jour­na­list gesperrt. Auch an der Univer­sität wurde mir ein weiter­füh­rendes Studium verboten.

Nach dem Berufs­verbot schrieb ich trotzdem weiter – unter einem Pseud­onym. Ich veröf­fent­lichte Artikel in verschie­denen Zeitungen und Zeit­schriften und deckte Korrup­tion auf. Die Worte blieben meine Waffe.

Im Jahr 2015 trat ich mit der Demo­kra­ti­schen Partei Kurdi­stan in Kontakt – einer Bewe­gung, die für Demo­kratie und föde­rale Selbst­ver­wal­tung auf Basis sozialer Gerech­tig­keit kämpft.

Ein neues Kapitel im Exil

Der 11. September 2017 verän­derte mein Leben. Als ich meinen Geburtstag mit Freund*innen am Frei­zeitort Rijav in Kermanshah feierte, erhielt einen Anruf meines Vaters. Seine Stimme zitterte: „Die Sicher­heits­dienste haben unser Haus durch­sucht. Deinen Laptop und Doku­mente haben sie beschlag­nahmt. Sie sagten, du sollst dich sofort beim Sicher­heits­dienst melden, sonst wird es schlimmer.“

Nach diesem Anruf wandte ich mich an die Partei. Die Einschät­zung war eindeutig: Mir drohte die Todes­strafe. Am selben Abend über­querte ich mit Hilfe der Partei die Grenze in die kurdi­sche Region des Irak.

Zwei Tage später begann ich meine Arbeit als Jour­na­list beim Fern­seh­sender Kurd Channel und bei der Demo­kra­ti­schen Partei. Nun wieder offi­ziell, aber weiterhin mit dem glei­chen Ziel: über die Situa­tion im Iran und das Leid der kurdi­schen Bevöl­ke­rung zu berichten.

Einige Monate später lud mich Shoures Shahbaz, ein führendes Partei­mit­glied, zu einem Fern­seh­in­ter­view ein. Thema war die Lage poli­tisch aktiver Studie­render und Medi­en­schaf­fender im Iran. Nach der Ausstrah­lung des Inter­views erhielt ich erneut Drohungen.

Syste­ma­ti­sche Unterdrückung

September 2018, morgens um 10:45 Uhr. Ein Tag, der sich tief in mein Gedächtnis einge­brannt hat. Schwere Explo­sionen erschüt­terten den gesamten Partei­stütz­punkt in der iraki­schen Stadt Kuye. Dichte Rauch­wolken und der Lärm von Zerstö­rung zerbra­chen die Stille. Die irani­sche Revo­lu­ti­ons­garde hatte mit sieben balli­sti­schen Raketen das Zentrum unserer Partei angegriffen.

Sech­zehn Mitglieder der Partei­füh­rung wurden getötet. Ich selbst wurde am Hinter­kopf verletzt, mein Kreuz­band riss – ein Schmerz, der geblieben ist. Doch der wahre Schmerz begann erst, als ich nach der Explo­sion die leblosen, zerris­senen Körper meiner Freund*innen sah.

Die Explo­sion hatte nicht nur Gebäude erschüt­tert, sondern auch mein inner­stes Selbst. Doch obwohl mein Weg von Angst und Anspan­nung geprägt war, zerbrach meine Hoff­nung nicht. In der Zeit, als der Schmerz über den Verlust und die Hoff­nung mitein­ander rangen, begannen sich neue Bedro­hungen anzu­bahnen. Diesmal subtiler, aber genauso gefährlich. 

„Frau, Leben, Frei­heit“ – wurde zum Ruf einer ganzen Gene­ra­tion, die gegen das Regime aufstand.

Im Jahr 2021, drei Jahre nach dem verhee­renden Angriff, wurde die Realität meiner Situa­tion erneut deut­lich. Als mich das Sicher­heits­ko­mitee der Partei zu einer vertrau­li­chen Sitzung einlud, wusste ich, dass diese Begeg­nung alles verän­dern könnte. Der Leiter des Sicher­heits­kom­mit­tees las einen Bericht vor, der sechs Namen auf der Todes­liste des irani­schen Regimes nannte – darunter Shorsh Shahbaz, Jour­na­list und Mitglied der Partei­füh­rung, Mousa Babakhani, poli­ti­scher Akti­vist und Mitglied des Zentral­kom­mit­tees der Partei, – und mein eigener.

Die Bedro­hungen gegen mich nahmen zu. Gleich­zeitig wurde ich immer wieder von einer unbe­kannten Person zu einem Treffen gedrängt, während ich in stän­diger Angst lebte, vom Regime als nächste Person elimi­niert zu werden. Diese Gefahr war nicht nur auf mich beschränkt – auch meine Familie wurde mehr­fach vom Sicher­heits­dienst verhört und unter Druck gesetzt, um mich zum Schweigen zu bringen. Das Regime setzte systematisch Unter­drückung ein, um jede Oppo­si­tion zu bekämpfen.

Jin, Jiyan, Azadi

Am 16. September 2022 erlebte der Iran eine Wendung, als Jina (Mahsa) Amini nach ihrer Fest­nahme durch die Sitten­po­lizei starb. Ihr „Vergehen” war „unan­ge­brachte Klei­dung” und ihr Tod löste Proteste in Kurdi­stan aus, die sich wie ein Lauf­feuer auf den gesamten Iran ausbrei­teten. Der Slogan „Jin, Jiyan, Azadi” (zu Deutsch „Frau, Leben, Frei­heit”) wurde zum Ruf einer ganzen Gene­ra­tion, die gegen das Regime aufstand.

Als poli­ti­sches Mitglied der Demo­kra­ti­schen Partei Kurdi­stan-Irans reagierte ich sofort. Gemeinsam mit anderen Aktivist*innen orga­ni­sierten wir Proteste und setzten alles daran, die globale Aufmerk­sam­keit auf das Leid der irani­schen Bevöl­ke­rung zu lenken.

Doch statt auf die Forde­rungen der Menschen einzu­gehen, reagierte das irani­sche Regime mit brutaler Gewalt. Am 28. September 2022, nur wenige Tage nach Beginn der Proteste, griffen die Revo­lu­ti­ons­garden das Zentrum der Demo­kra­ti­schen Partei Kurdi­stans in der Stadt Koya sowie zivile Camps in der kurdi­schen Region im Irak mit Raketen und Drohnen an. Unsere gefal­lenen Freund*innen mussten wir nachts in aller Stille beer­digen, begleitet von stän­diger Angst, entdeckt zu werden.

Das Exil ist für mich kein Ende, sondern eine Möglich­keit, den welt­weiten Kampf für Frei­heit und Menschen­rechte fortzusetzen.

Trotz allem gab ich meine jour­na­li­sti­sche Arbeit nicht auf. Ich setzte weiterhin alles daran, die Welt über die Menschen­rechts­ver­let­zungen im Iran zu informieren.

Die Flucht in die Schweiz

Schliess­lich infor­mierte mich das Sicher­heits­ko­mitee der Partei, dass mein Leben in unmit­tel­barer Gefahr war. Ich musste Kurdi­stan schnell verlassen. Mit Hilfe eines Partei­mit­glieds wurde ich heim­lich nach Istanbul gebracht. Doch selbst dort blieb die Gefahr präsent, die türki­schen Behörden könnten mich an den Iran ausliefern.

Nach einer Woche in Istanbul star­tete ich meine Reise über das Meer nach Italien. In einer stür­mi­schen Nacht auf dem offenen Meer rettete uns ein Kreuz­fahrt­schiff, das uns nach Italien brachte. Zwei Tage später erreichte ich die Schweiz.

Trotz der Sicher­heit, die ich in der Schweiz gefunden habe, bela­sten mich die Erin­ne­rungen an die schreck­li­chen Erfah­rungen der letzten Jahre.

Dieses Memoir soll den Menschen in der Schweiz verdeut­li­chen, wie poli­tisch und zivil­ge­sell­schaft­lich aktive Iraner*innen täglich unter einem repres­siven Regime leiden. Das Exil ist für mich kein Ende, sondern eine Möglich­keit, den welt­weiten Kampf für Frei­heit und Menschen­rechte fort­zu­setzen. Inmitten der Unsi­cher­heit meiner Zukunft hier appel­liere ich an die Schweiz, Mitge­fühl und Verständnis für unser Leid zu entwickeln und unseren Kampf als einen für eine gerech­tere Welt zu sehen.

Mit diesem Memoir gedenke ich all meinen Weggefährt*innen, die das irani­sche Regime getötet hat:

Kasra Miri, Ashkan Bibak, Milad Hasani, Farzad Kamangar, Soheila Qadari, Nasrin Haddad, Karim Saqzi, Ebrahim Ziuyi, Peshwa Seyed Omar, Hawri Karsaz, Jamal Akbari, Mousa Babakhani, Jina (Mahsa) Amini, Reyhaneh Kanani, Mohammad Khalili, Luqman Aji, Adil Mohajer, Siamand Shabuyi, Pejman Fatehi, Vafa Azarbar, Mohsen Mazloom und Mohammad Faramorz

Dieser Artikel ist im Rahmen der Serie Stimmen aus den Camps erschienen.


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