Serien

Zwischen Gefängnis und Nothilfe

«Zwischen Gefängnis und Nothilfe – Razzien und Straf­be­fehls­flut in Zürcher Rück­kehr­zen­tren» ist eine drei­tei­lige Serie von CORRECTIV.Schweiz und dem Online­ma­gazin das Lamm. Die Serie beschäf­tigt sich mit dem Umgang der Justiz mit abge­wie­senen asyl­su­chenden Personen und den frag­wür­digen und oft auch rechts­wid­rigen Methoden, die sie anwendet, um die Betrof­fenen aus dem Land zu bringen.

Unrecht­mässig verschuldet

Die Zürcher Staats­an­walt­schaften verhängen oft unzu­lässig hohe Geld­strafen für abge­wie­sene Asyl­su­chende, die täglich von 10.50 Franken Nothilfe leben. Trotz Kritik der Demo­kra­ti­schen Jurist*innen bleibt die Praxis bestehen. Strafen sollen aber bald durch gemein­nüt­zige Arbeit begli­chen werden können. 

Wenn die Polizei in die Unter­kunft kommt

Alle paar Wochen durch­sucht die Polizei im Rück­kehr­zen­trum Urdorf Bewohner bis auf die Unter­hose. Viele erhalten danach Straf­be­fehle wegen rechts­wid­rigen Aufent­halts und bis zu einem Jahr Haft. Unsere Recherche zeigt: Das Vorgehen hat Methode – funk­tio­niert aber nur, solange niemand hinsieht. 

Wohnungs­suche am Limit

Die Wohn­krise in Zürich ist allge­gen­wärtig. Doch die Debatte darüber – etwa, was über­haupt als «bezahl­bare Wohnung» gilt – richtet sich meist an den städ­ti­schen, gut gebil­deten und gutver­die­nenden Mittel­stand. Die Arti­kel­serie «Wohnungs­suche am Limit» ist eine Koope­ra­tion zwischen das Lamm und dem Kafi Klick. Sie stellt jene in den Mittel­punkt, die beson­ders gefährdet sind: Menschen mit unsi­cherem Aufent­halts­status, in prekären Arbeits­ver­hält­nissen oder mit geringem Einkommen – ebenso ältere Menschen, allein­er­zie­hende Personen oder solche mit fehlenden Sprach- und Digitalkenntnissen.

Zu acht in einer 3‑Zimmer-Wohnung

Ibrahima Djitte lebt mit seiner Frau und sechs Kindern in einer 3‑Zimmer-Wohnung im Kanton Zürich. Als armuts­be­trof­fene Gross­fa­milie haben sie so gut wie keine Aussicht auf eine neue Bleibe – denn Gross­woh­nungen rentieren sich nicht für die Immobilienbesitzer*innen.

Neu im Land und ausge­nutzt in der Wohnkrise

Gemeinsam mit ihrer Tochter kam Aisha Faris vor einem Jahr nach Zürich – und tappte bei der Wohnungs­suche in die Falle betrü­ge­ri­scher Ange­bote. Damit sind sie nicht alleine: Beson­ders vulnerable Personen werden immer öfters auf dem ange­spannten Wohnungs­markt übers Ohr gehauen. 

Stimmen aus den Camps

Tausende Menschen befinden sich in der Schweiz in Asyl­ver­fahren und sind in verschie­denen Arten von Unter­künften unter­ge­bracht. In der Reihe „Stimmen aus den Camps“ stehen die Menschen in den Asyl­un­ter­künften im Zentrum. Dabei sollen insbe­son­dere dieje­nigen zu Wort kommen, deren Asyl­ge­such abge­lehnt wurde. Sie leben in soge­nannten Rück­kehr­zen­tren oder Camps, wie sie sie selbst oft nennen.

“Das ist kein rich­tiges Leben”

Wer nach einem nega­tiven Asyl­ent­scheid in einem soge­nannten Rück­kehr­zen­trum unter­ge­bracht ist, erlebt Isola­tion und Aussichts­lo­sig­keit. Drei Betrof­fene berichten von ihrem Leben in einem System, das sie nicht leben lässt. 

SWISS FRONTEX FILES


Von Mensch­lich­keit und Google Maps


Fair­phone

Wenn das Geld abfliesst (4/4)

Das Konflikt­mi­ne­ra­lien-Narrativ hat die Indu­stria­li­sie­rung des kongo­le­si­schen Berg­bau­sek­tors begün­stigt – mit gravie­renden Konse­quenzen für manche. Fair­phone hat auf den ersten Blick wenig…