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Wohnungssuche am Limit

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Die Wohn­krise in Zürich ist allge­gen­wärtig. Doch die Debatte darüber – etwa, was über­haupt als «bezahl­bare Wohnung» gilt – richtet sich meist an den städ­ti­schen, gut gebil­deten und gutver­die­nenden Mittel­stand. Die Arti­kel­serie «Wohnungs­suche am Limit» ist eine Koope­ra­tion zwischen das Lamm und dem Kafi Klick, ein Treff­punkt und Inter­net­café für Armuts­be­trof­fene. Sie stellt jene in den Mittel­punkt, die beson­ders gefährdet sind: Menschen mit unsi­cherem Aufent­halts­status, in prekären Arbeits­ver­hält­nissen oder mit geringem Einkommen – ebenso ältere Menschen, allein­er­zie­hende Personen oder solche mit fehlenden Sprach- und Digitalkenntnissen.

Zu acht in einer 3‑Zimmer-Wohnung

Ibrahima Djitte lebt mit seiner Frau und sechs Kindern in einer 3-Zimmer-Wohnung im Kanton Zürich. Als armutsbetroffene Grossfamilie haben sie so gut wie keine Aussicht auf eine neue Bleibe – denn Grosswohnungen rentieren sich nicht für die Immobilienbesitzer*innen.

Neu im Land und ausge­nutzt in der Wohnkrise

Gemeinsam mit ihrer Tochter kam Aisha Faris vor einem Jahr nach Zürich – und tappte bei der Wohnungssuche in die Falle betrügerischer Angebote. Damit sind sie nicht alleine: Besonders vulnerable Personen werden immer öfters auf dem angespannten Wohnungsmarkt übers Ohr gehauen.