Von Plasti­k­em­bryos, Isla­mo­phobie und Luxus­scho­ko­lade: der „Marsch fürs Läbe”

Am 14. September möchten funda­men­ta­li­sti­sche Chri­stInnen am „Marsch fürs Läbe” mitten in Zürich gegen Abtrei­bungen und für christ­liche Fami­li­en­po­litik demon­strieren. Doch für wessen „Läbe” stehen die selbst­er­nannten ‚Lebens­schüt­ze­rInnen’ eigent­lich ein? Und was hat der Luxus­scho­ko­la­de­gi­gant Läderach mit dem Ganzen zu tun? Einblicke in eine krude Welt von vor-vorgestern. 
Das letzte Mal fand der „Marsch fürs Läbe“ 2016 im etwas abgelegeneren Zürcher Kreis 11 statt. Der Plan ging nicht ganz auf: Auch hier kam es zu Ausschreitungen. (Screenshot Facebook Marsch fürs Läbe)

Der „Marsch fürs Läbe” ist ein jähr­lich statt­fin­dender Anlass, an dem hunderte funda­men­ta­li­sti­sche Chri­stInnen und ähnlich Gesinnte gegen das Recht auf Abtrei­bung, aber auch gegen Sexu­al­kunde, gegen LBGTQI* und gegen ‚moderne’ Fami­li­en­mo­delle prote­stieren. Am 14. September findet er bereits zum zehnten Mal in der Schweiz statt. Das dies­jäh­rige Motto: „Danke, dass ich leben darf!”

Nachdem letztes Jahr ledig­lich eine durch die Polizei herme­tisch abge­rie­gelte Platz­kund­ge­bung auf dem Bundes­platz in Bern geneh­migt wurde, wollen die Veran­stal­te­rInnen dieses Jahr wieder auf den Zürcher Strassen Präsenz zeigen und vom Turbi­nen­platz aus durch die Zürcher Kreise 4 und 5 marschieren.

Ob der Marsch tatsäch­lich als Demon­stra­tion statt­finden wird, ist unklar. Nachdem es bei Gegen­de­mon­stra­tionen in Zürich in den Jahren 2014 und 2015 zu Sach­be­schä­di­gungen kam, wurde der Marsch im Jahr 2016 etwas ausser­halb in Oerlikon ausge­tragen und 2017 gänz­lich in der Stadt Zürich verboten.

Da sich die Veran­stal­te­rInnen aber nicht mit einer Platz­kund­ge­bung auf dem Turbi­nen­platz zufrie­den­geben wollen, die ihnen für dieses Jahr von der Stadt bewil­ligt wurde, rekur­rierten sie: Der Statt­halter gab dem Verein recht, woraufhin der Stadtrat den Entscheid jedoch vor das Verwal­tungs­ge­richt weiterzog.

Die Gene­ral­se­kre­tärin des Zürcher Verwal­tungs­ge­richts, Alex­andra Altherr, bestä­tigt diese unge­wisse Situa­tion auf Anfrage: „Am Verwal­tungs­ge­richt ist eine Beschwerde der Stadt Zürich betref­fend Bewil­li­gung der Kund­ge­bung ‚Marsch fürs Läbe’ hängig. Zurzeit findet der Schrift­wechsel statt, weshalb noch nicht gesagt werden kann, wann ein Entscheid gefällt werden wird und mit welchem Inhalt.”

Promi­nentes Personal: Der Schog­gi­könig und der ehema­lige Gemeinderat

Präsi­dent des Vereins Marsch fürs Läbe und dessen Veran­stalter ist der Zürcher alt-SVP-Gemein­derat Daniel Regli. Regli erlangte schweiz­weit frag­wür­dige Bekannt­heit, als er im Winter 2017 im Zürcher Gemein­derat während einer Budget­de­batte – es ging gerade um Gelder für die Fach­stelle für Sexu­al­päd­agogik und Bera­tung „Lust und Frust” – verlauten liess: „Sie finden [auf der Website der Fach­stelle] nichts darüber, dass sich promiske Homo­se­xu­elle zwischen 30 und 40 das Leben nehmen, weil der Anal­muskel nicht mehr hält, was er verspricht.”

Im Verein Marsch fürs Läbe finden sich nebst Regli noch weitere semi-promi­nente Mitglieder: So mischt etwa die christ­liche Scho­ko­la­den­dy­na­stie Läderach ganz vorne mit. Walter Mann­hart, Leiter Einkauf bei Läderach, ist Aktuar des Vereins Marsch fürs Lebe, Jürg Läderach ist der Kassier. Jürg Läderach, Sohn des Firmen­grün­ders Rudolf Läderach und bis 2018 CEO der Firma, ist ausserdem Präsi­dent bei „Chri­stia­nity for today”, einer funda­men­ta­li­sti­schen Grup­pie­rung, die bis vor kurzem noch unter dem Namen „Chri­stians for truth” oder „Chri­sten für die Wahr­heit” krude Verschwö­rungs­theo­rien und reak­tio­näres Gedan­kengut verbrei­tete. Jürg Läderach steht ausserdem dem Missi­ons­werk Kwasizabantu vor, einer christ­lich-evan­ge­li­ka­li­schen Mission, welche sich eben­falls um das Thema Abtrei­bungs­geg­ner­schaft orga­ni­siert. Aus Kreisen der Mission kam vor Jahren gar eine poli­ti­sche Initia­tive vors Volk, welche Abtrei­bung selbst bei Verge­wal­ti­gungs­op­fern verbieten wollte.

Die Familie Läderach scheint dem Veran­stalter und Vereins­prä­si­denten Daniel Regli nicht nur spiri­tuell, sondern auch poli­tisch nahe zu stehen: So erhielt Regli nach seinen Aussagen im Zürcher Gemein­derat umge­hend Rücken­deckung vom momen­tanen CEO der Firma und älte­sten Sohn von Jürg Läderach, Johannes. Er beklagte im Bulletin von Chri­stia­nity for today die Gleich­schal­tung der Medien und sah durch die Kritik an Regli die Meinungs­frei­heit wegen der „derzeit domi­nant schei­nenden poli­tical correct­ness” in Gefahr.

Doch wie steht es um die finan­zi­elle Zuwen­dung der Scho­ko­la­den­dy­na­stie? Auf Anfrage von das Lamm schreibt Vereins­prä­si­dent Daniel Regli: „Herr Läderach und Herr Mann­hart vertreten im Verein Marsch fürs Läbe die Orga­ni­sa­tion Chri­stia­nity for today (CFT). CFT und die ange­schlos­sene Jugend­or­ga­ni­sa­tion Young’n’Precious sind Mitglied der Träger­schaft Marsch fürs Läbe. Die elf Orga­ni­sa­tionen der Träger­schaft tragen mit einem Jahres­bei­trag einen Teil der jähr­li­chen Ausgaben. Der grosse Rest wird von hunderten von Spen­de­rinnen und Spen­dern gedeckt.”

Bleibt die Frage, ob Konsu­men­tInnen von Läderach-Produkten direkt oder indi­rekt den „Marsch fürs Läbe” quer­sub­ven­tio­nieren. Die Firma Läderach schreibt auf Anfrage: „Das Enga­ge­ment der Familie Läderach und Herrn Walter Mann­hart im Verein Marsch fürs Läbe ist privater Natur und geschieht unab­hängig von ihren Funk­tionen im Unter­nehmen. Zu privaten Vereins­tä­tig­keiten von Mitar­bei­tern nehmen wir aus Unter­neh­mens­sicht keine Stel­lung. Das Unter­nehmen Läderach ist in keiner Weise mit dem Verein ‚Marsch fürs Läbe’ finan­ziell verbunden.”

Läderach, ein Fami­li­en­be­trieb ohne Börsen­ko­tie­rung, ist an sich zu keiner Offen­le­gung von Zahlen verpflichtet. Bei der Frage, ob die Firma direkt den „Marsch fürs Läbe” finan­ziert, müssen sich die Konsu­men­tInnen also auf das Wort der Firma verlassen. Anders sieht es aber mit der indi­rekten Finan­zie­rung aus: Die inten­si­vere perso­nelle Zusam­men­ar­beit ist zumin­dest ein starker Hinweis darauf, dass ein Teil des Vermö­gens der Firmen­be­sitzer, welches direkt aus dem Verkauf von Läderach-Scho­ko­lade stammt, für die Finan­zie­rung des Vereins gebraucht wird.

Der Umsatz der 45 Schweizer Läderach-Verkaufs­stellen und aus dem Aussen­handel betrug 2017 laut Exper­tIn­nen­schät­zungen rund 110 Millionen Franken.

Isla­mo­phobie, Xeno­phobe und die einzig wahre Kernfamilie

Das poli­ti­sche Umfeld, in dem sich die Teil­neh­me­rInnen und Träger­or­ga­ni­sa­tionen des Marsches bewegen, ist kein vaku­um­ierter christ­lich-evan­ge­li­kaler Raum. Was hier zusam­men­kommt, hat mit prokla­mierter Näch­sten­liebe nur sehr wenig gemein. Viel­mehr gleicht die Aufli­stung der Mitglieder und Förder­ver­eine einem Einblick in ein Grusel-Kabi­nett aus Wissen­schafts­ver­wei­ge­rung, Verschwö­rungs­theo­rien und Menschenhass.

Im OK des „Marsch fürs Läbe” finden sich etwa Conny Stettler und Beatrice Gall wieder – zwei der Betrei­be­rinnen einer viel­sa­genden Stif­tung mit dem Namen Zukunft CH. Themen der zuge­hö­rigen Website Zukunft CH : „Werte und Gesell­schaft” mit Texten wie „Frauen-Wut-Tag – ohne mich!” zum 14. Juni, oder das Themen­feld Familie mit hetze­ri­schen Texten über die Ehe für Alle und zur „Lebens­lüge Trans­gender”. Ein weiteres promi­nentes Kapitel auf der Website: „Islam”. Was sich hinter diesem Kapitel verbirgt, offen­baren die Websei­ten­be­trei­be­rInnen per Impressum gleich selbst: „Zukunft CH ist eine Stif­tung, die sich für die Respek­tie­rung der Menschen­rechte (1948), zukunfts­tra­gende Werte, eine Aufwer­tung der Familie und gegen die schlei­chende Einfüh­rung der Scharia einsetzt.”

Im Gesin­nungs­ku­chen scheint Zukunft Ch zudem gut vernetzt zu sein: Mitte Oktober lädt die Orga­ni­sa­tion zu einer Tagung unter dem Titel „Allheil­mittel Migra­tion?” – gela­dene Spre­che­rInnen sind unter anderem der deut­sche SPD-Poli­tiker und Autor (Feind­liche Über­nahme: Wie der Islam den Fort­schritt behin­dert und die Gesell­schaft bedroht) Thilo Sarrazin sowie Rechts­aussen-Spass­vogel Andreas Thiel.

Eben­falls Träger­or­ga­ni­sa­tion des Marsches ist die selbst­er­ko­rene Bera­tungs­seite und Verei­ni­gung Ja zum Leben, welche mittels kanto­naler Sorgen­te­le­fone (etwa: Frau in Not) mora­li­schen Druck auf Schwan­gere auszu­üben versu­chen. Und auch Human Life Inter­na­tional Schweiz, eine Orga­ni­sa­tion, die sich aus reli­giösen Gründen nebst einem Feldzug gegen Abtrei­bung auch dem Kampf gegen Organ­spenden verpflichtet hat, ist mit von der Partie.

Der „Marsch fürs Läbe”: Er ist ein krudes Sammel­su­rium von Posi­tionen, Ethiken und Ansichten und eine unhei­lige Allianz von rechts der Mitte mit christ­li­chem Fundamentalismus.

Instru­men­ta­li­sie­rung statt Integration

Prote­stiert wird am „Marsch fürs Läbe” jedes Jahr unter einem anderen Motto. Passend dazu gibt es jeweils gemein­same Gebete, Vorträge, Musik. Oft tragen die Veran­stal­tungen bizarre bis abstos­sende Blüten: In einem Jahr wurden symbo­li­sche Gräber „der unge­bo­renen Kinder” durch die Strassen getragen; letztes Jahr verteilten die Veran­stal­te­rInnen kleine Plasti­k­em­bryos, die ein abge­trie­benes Kind symbo­li­sieren sollten. Zu den Haupt­red­ne­rInnen zählten in den vergan­genen Jahren Würden­träger der katho­li­schen Kirche sowie Parla­men­ta­rie­rInnen der EVP und SVP.

Das dies­jäh­rige Motto „Danke, dass ich leben darf!” bezieht sich auf Personen mit Trisomie 21 (Down-Syndrom). Der Verein „Marsch fürs Läbe” schreibt hierzu auf seiner Website: „[…] Zusätz­lich wird die Kund­ge­bung Bezug nehmen auf den Sach­ver­halt, dass gemäss Schät­zung 90% der Unge­bo­renen mit dem Befund Trisomie 21 abge­trieben werden. Diese Verach­tung und Elimi­nie­rung von behin­dertem Leben ist für Fami­lien und für die Gesell­schaft ein grosser Schaden.”

Näch­sten­liebe für Menschen mit Beein­träch­ti­gungen? Vertreten sie damit ein Anliegen von Betrof­fenen? Nein. Bei Behin­der­ten­or­ga­ni­sa­tionen stösst dieser Zugang seit jeher auf Wider­stand. Vom „Marsch fürs Läbe” hat sich etwa Insieme21, ein Verein, der sich der Unter­stüt­zung, Bera­tung und Vernet­zung von Menschen mit Trisomie 21 und deren Ange­hö­rigen verpflichtet hat, bereits früh distan­ziert: „Wir distan­zieren uns dezi­diert und gänz­lich vom Marsch fürs Leben und dessen Initia­to­rInnen, weil wir grund­sätz­lich der Meinung sind, dass das Thema Abtrei­bung immer eine Abwä­gung zwischen Kinder­recht und Mutter­recht ist – die Basis der gesetz­li­chen Rahmen­be­din­gungen mit Fristen und Bera­tungs­lö­sung finden wir wichtig und richtig.”

Dass sich tatsäch­lich rund 90% der Paare für einen Schwan­ger­schafts­ab­bruch entscheiden, wenn beim unge­bo­renen Kind Trisomie 21 diagno­sti­ziert wird, hält aber auch Eric Scherer, Pres­se­spre­cher von Insieme21, für bedenk­lich: „Aus der Diagnose Trisomie 21 darf sich nicht auto­ma­tisch eine Indi­ka­tion für eine Abtrei­bung ergeben — wie überall braucht es auch hier eine Einzel­fall­ab­klä­rung. Nicht die  Diagnose per se — sondern deren mögliche Folgen für die Mutter — können im Einzel­fall einen Abbruch legi­ti­mieren. Dies muss vom bera­tenden Arzt sorg­fältig abge­klärt werden.”

Scherer bemän­gelt die momen­tane ärzt­liche Praxis im Umgang mit der präna­talen Trisomie-21-Diagnose: „Die Bera­tung ist oftmals einseitig und unzu­rei­chend. Oft sind die Ärzte nicht hinrei­chend infor­miert. Abtrei­bung darf nicht per se als Stan­dard-Lösung ange­boten werden. Die werdenden Eltern sollen sich für ihr Kind entscheiden dürfen.”

Dennoch: Dem ‚Trend’, Trisomie 21 als ‚Vorzei­ge­be­hin­de­rung’ für den Kampf gegen Abtrei­bungen herbei­zu­ziehen, steht man bei Insieme21 kritisch gegen­über: „So ein Vorgehen trägt absolut gar nichts zu Norma­li­sie­rung der Beein­träch­ti­gung und Inklu­sion der Betrof­fenen bei. Wir ziehen Mündig­keit der Betrof­fenen jegli­cher Instru­men­ta­li­sie­rung vor”, sagt Scherer.

Ist das (noch) Meinungsfreiheit?

Was am 14. September genau passieren wird, und ob sich die selbst­er­nannten „Lebens­chüt­ze­rInnen” durch die Stadt bewegen oder doch wieder nur abge­schottet prote­stieren werden, ist weiterhin unklar.

Sollte das Verwal­tungs­ge­richt im Sinne des Stadt­rats entscheiden und den Marsch durch die Stadt­kreise 4 und 5 unter­sagen, bliebe den Veran­stal­te­rInnen als letzte Instanz noch der Gang vors Bundes­ge­richt, wie die Gene­ral­se­kre­tärin des Verwal­tungs­ge­richts Alex­andra Altherr bestä­tigt. Dass der Verein Marsch fürs Läbe aber hypo­the­tisch noch vor dem 14. September in Bern rekur­rieren könnte, ist ohnehin ausgeschlossen.

Auf ihrer Website lässt der Verein Marsch fürs Läbe verlauten, dass man weitere recht­liche Schritte „mit ihrem Anwalt” abkläre.  Das Recht auf Meinungs­frei­heit gelte schliess­lich auch für  Abtrei­bungs­geg­ne­rInnen, so die Argu­men­ta­tion des Vereins Marsch fürs Läbe.

 


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