Marokkos Besat­zung der West­sa­hara geht weiter

Seit 50 Jahren wird die West­sa­hara von Marokko besetzt. Der Kampf der Sahr­auis um Unab­hän­gig­keit bleibt inter­na­tional wenig beachtet. Auch in der Schweiz, obwohl sie wirt­schaft­lich und poli­tisch invol­viert ist. 
Rund 170’000 Sahrauis leben im Exil nahe Tindouf in Algerien, wo sie eigene autonome Strukturen aufgebaut haben. (Bild: Maimuna Barry)

Im Juli 2026 fahren drei Männer in einem Jeep durch die Wüste West­sa­haras. Sie tragen Uniformen der Frente Poli­sario, der sahr­aui­schen Befrei­ungs­be­we­gung. Über ihnen fliegt eine Drohne der marok­ka­ni­schen Armee. Kurz darauf sind alle drei tot.

Inter­na­tional sorgt der Droh­nen­an­griff kaum für Schlag­zeilen und auch in der Schweiz bleibt er weit­ge­hend unbe­achtet. Dabei steht dieser Angriff für einen Konflikt, der jahr­zehn­te­lang unge­löst ist.

Die West­sa­hara ist geteilt: Der grösste Teil des Gebiets steht unter marok­ka­ni­scher Besat­zung, während die Frente Poli­sario Anspruch auf einen unab­hän­gigen sahr­aui­schen Staat erhebt. Dazwi­schen verläuft ein rund 2’700 Kilo­meter langer, schwer befe­stigter Wall.

2026 jährt sich die Ausru­fung der Demo­kra­ti­schen Arabi­schen Repu­blik Sahara, kurz DARS, zum 50. Mal. Die Regie­rung von DARS sitzt heute im Exil in den Flücht­lings­la­gern bei Tindouf in Algerien. 

Eine Kolonie wird zu erkämpftem Gebiet

1884 erhob Spanien während der Berliner Afrika-Konfe­renz Anspruch auf das Gebiet und etablierte dort seine Kolo­ni­al­herr­schaft. Die Region wurde zur Spani­schen Sahara.

Spanien setzte auf Assi­mi­lie­rung, um die Kolo­ni­sierten von ihrer eigenen Kultur und Iden­tität zu entfernen und so die kolo­niale Herr­schaft abzu­si­chern. Die noma­disch lebenden Sahr­auis wurden zuneh­mend in die kolo­niale Wirt­schafts- und Verwal­tungs­ord­nung gedrängt: Hassa­niya, die Sprache der Sahr­auis, wurde verboten und Spanisch zur offi­zi­ellen Sprache erklärt. Auch die Khaimas – die tradi­tio­nellen Zelte, in denen die Sahr­auis noma­disch lebten – wurden untersagt.

Während Marokko von Norden einmar­schiert, greift gleich­zeitig Maure­ta­nien von Süden an. 

Gegen die spani­sche Herr­schaft formierte sich immer wieder Wider­stand. Etwa am 17. Juni 1970, als Mohammed Bassiri, eine zentrale Figur des Befrei­ungs­kampfes, zu Demon­stra­tionen gegen die Kolo­ni­al­herr­schaft aufrief. Die spani­sche Armee antwor­tete mit brutaler Gewalt: Die Proteste wurden nieder­ge­schossen und zahl­reiche Menschen fest­ge­nommen. Bassiri selbst verschwand für immer in einem Kolo­ni­al­ge­fängnis. Sein Schicksal ist bis heute ungeklärt.

Nach diesem Massaker verlor die Bewe­gung endgültig die Hoff­nung auf eine fried­liche Verhand­lung mit dem faschi­sti­schen Spanien unter Franco. 

Drei Jahre später grün­deten Über­le­bende gemeinsam mit sahr­aui­schen Studie­renden und Soldaten 1973 die Frente Popular para la Libe­r­ación de Saguía el Hamra y Río de Oro – kurz Frente Poli­sario, benannt nach den beiden histo­ri­schen Regionen der West­sa­hara. Ihr Ziel war es zunächst, die spani­sche Kolo­ni­al­herr­schaft zu beenden – nun jedoch mit den Mitteln des bewaff­neten Kampfes.

Rückzug Spaniens und Massen­flucht der Sahrauis

Mitte der 1970er-Jahre geriet die spani­sche Kolo­ni­al­herr­schaft zuneh­mend unter Druck. Spanien berei­tete seinen Rückzug vor. Gleich­zeitig erhoben Marokko und Maure­ta­nien Gebietsansprüche.

Im November 1975 unter­zeich­neten Spanien, Marokko und Maure­ta­nien das soge­nannte Madrider Abkommen. Spanien erklärte sich zum Rückzug bereit; die Verwal­tung des Gebietes wurde unter Marokko und Maure­ta­nien aufge­teilt. Die Frente Poli­sario und ein grosser Teil der sahr­aui­schen Bevöl­ke­rung lehnten diese Rege­lung ab. 

Mitten im Krieg rief die Frente Poli­sario die Demo­kra­ti­sche Arabi­sche Repu­blik Sahara (DARS) aus.

Nur Tage später marschierte Marokko mit dem soge­nannten Grünen Marsch in das Gebiet ein: Über 300’000 Zivilist*innen – begleitet von mili­tä­ri­schen Truppen – zogen in die West-Sahara ein. Die Sahr­auis selbst nennen dieses Ereignis bis heute den «Schwarzen Marsch», einer der dunkel­sten Tage in der Geschichte der West­sa­hara. Während Marokko von Norden einmar­schiert, greift gleich­zeitig Maure­ta­nien von Süden an.

Für viele Sahr­auis begann damit die Flucht. 

Tausende Menschen flohen vor dem Krieg nach Alge­rien; heute leben schät­zungs­weise um die 170’000 Sahr­auis im Exil. Alge­rien stellte ihnen dafür ein Gebiet nahe Tindouf zur Verfü­gung, auf dem sie eine eigene, auto­nome Struktur aufbauen können. Es ist ein unwirt­li­ches Gebiet: nichts als Wüste, kaum frucht­bares Land und sengende Hitze im Sommer. Dort, wo das Leben selbst zur tägli­chen Heraus­for­de­rung wird, beginnen die Sahr­auis, eine Gesell­schaft aufzubauen.

Aus den Flücht­lings­la­gern entwickelte sich eine eigene poli­ti­sche und gesell­schaft­liche Infra­struktur mit Schulen, Kran­ken­häuser und Verwal­tungs­struk­turen. Eine zentrale Rolle über­nahmen dabei sahr­aui­sche Frauen.

Ein blockiertes Referendum

Mitten im Krieg – in dem Moment, in dem die letzten spani­schen Soldaten abziehen und neue marok­ka­ni­sche kommen – rief die Frente Poli­sario am 27. Februar 1976, die Demo­kra­ti­sche Arabi­sche Repu­blik Sahara (DARS) aus: als poli­ti­sche Vertre­tung der Sahr­auis und Symbol des Widerstands.

Die DARS wird heute von rund 40 Ländern völker­recht­lich aner­kannt und ist Mitglied der Afri­ka­ni­schen Union. Ihr Parla­ment und der Regie­rungs­sitz befinden sich bis heute im Exil, in den Lagern bei Tindouf. Trotz der inter­na­tio­nalen Aner­ken­nung kontrol­liert Marokko den Gross­teil der West­sa­hara weiterhin.

1979 zog sich Maure­ta­nien aus dem Krieg zurück. Marokko über­nahm daraufhin auch den von maure­ta­ni­schen Gruppen kontrol­lierten Süden. In den folgenden Jahren errich­tete Marokko den soge­nannten Berm, einen mehrere tausend Kilo­meter langen Wall aus Sand, Minen­fel­dern, Stachel­draht und Mili­tär­check­points. Er trennt die von Marokko besetzten Gebiete von den Befe­sti­gungs­an­lagen, die von der Frente Poli­sario kontrol­liert werden. 

Mitt­ler­weile rüsten die USA, Frank­reich, Israel und Deutsch­land die marok­ka­ni­sche Armee mit Waffen aus.

1991 endet der Krieg mit einem Waffen­still­stand unter Vermitt­lung der Vereinten Nationen (UN). Vorge­sehen war ein Refe­rendum, bei dem die sahr­aui­sche Bevöl­ke­rung abstimmen sollte, ob sie einen eigenen unab­hän­gigen Staat sein möchten. Dafür wurde die UN-Mission MINURSO eingerichtet.

Doch das Refe­rendum fand nie statt. Über 30 Jahre sind seither vergangen. Frank­reich und Spanien unter­stützen inzwi­schen Marokkos Auto­no­mie­plan für die West­sa­hara. Die West­sa­hara gilt bei den UN offi­ziell weiterhin als «nicht selbst­ver­wal­tetes Gebiet».

Bruch des Waffenstillstands

2020 zerbrach der Waffen­still­stand. Im Grenz­ge­biet von Guer­guerat, wo laut Waffen­still­stands­ab­kommen jede mili­tä­ri­sche Präsenz verboten war, griffen marro­ka­ni­sche Mili­tärs sahr­aui­sche Demon­strie­rende, die eine Strasse im Gebiet blockiert hatten, gewaltsam an.

Die Poli­sario wertete dies als klaren Bruch der Verein­ba­rung und erklärte den seit 1991 geltenden Waffen­still­stand für nichtig. Seitdem kommt es erneut zu Ausein­an­der­set­zungen entlang des Walls.

Marokko kontrol­liert das Gebiet der West­sa­hara nicht nur, sondern betreibt seit Jahr­zehnten Siedlerkolonialismus.

Der Wider­stand der Sahr­auis beschränkt sich aber nicht auf den bewaff­neten Kampf. Ein wich­tiger Moment war das Protest­camp Gdeim Izik im Oktober 2010. Das Lager lag wenige Kilo­meter östlich von El Aaiún und wuchs zeit­weise auf bis zu 30’000 Teil­neh­mende an. Es zählt zu den grössten Massen­pro­te­sten in der Geschichte der Besat­zung. Am 8. November 2010 räumten marok­ka­ni­sche Soldat*innen das Lager gewaltsam: Sie brannte die Zelte nieder, tötete Dutzende und verhaf­tete Hunderte. Die UN-Mission MINURSO war während der gesamten Zeit vor Ort, sah die Bela­ge­rung und blieb untätig.

In den letzten Jahren wächst die poli­ti­sche Rücken­deckung Marokkos: Mitt­ler­weile stehen Spanien, Frank­reich, die Trump-Regie­rung und seit Juni 2025 die briti­sche Regie­rung hinter Rabats Anne­xi­ons­plänen. Zudem: Marro­ka­ni­sche Streit­kräfte werden mit Waffen aus den USA, Frank­reich, Israel und Deutsch­land ausge­rü­stet.

Demge­gen­über stehen die Staaten, über­wie­gend aus Afrika sowie Mittel- und Südame­rika, die das Selbst­be­stim­mungs­recht der Sahr­auis anerkennen. 

Marokko kontrol­liert das Gebiet der West­sa­hara nicht nur, sondern fördert seit Jahr­zehnten auch die Ansied­lung eigener Staatsbürger*innen, betreibt also Siedlerkolonialismus.

Sied­ler­ko­lo­nia­lismus bezeichnet eine Form der Kolo­ni­sie­rung, bei der eine Besat­zungs­macht gezielt die eigene Bevöl­ke­rung in einem besetzten Gebiet ansie­delt. In der West­sa­hara fördert Marokko seit Jahr­zehnten die Ansied­lung etwa durch Steu­er­ver­gün­sti­gungen, subven­tio­nierte Waren sowie einen erleich­terten Zugang zu Wohn­raum und Arbeit. Dadurch wurden Hundert­tau­sende Marok­kaner in der West­sa­hara ange­sie­delt, während die Sahr­auis in ihrem eigenen Land zuneh­mend zur Minder­heit wurden.

Unab­hän­gige Bericht­erstat­tung ist unmöglich

Obwohl die Besat­zung schon seit 50 Jahren andauert, bleibt die poli­ti­sche Empö­rung aus. Das liegt auch daran, dass wenig über die West­sa­hara berichtet wird, wie auch der Fall der drei getö­teten Poli­sario-Soldaten zeigt. Ausserdem ist unab­hän­gige Bericht­erstat­tung aus den besetzten Gebieten ist kaum möglich.

Am 1. Mai 2026 sprach der sahr­aui­sche Akti­vist und Jour­na­list Mohamed Mayara auf dem Zürcher Kaser­nen­areal über die Situa­tion in der West­sa­hara. Mayara lebt in El Aaiún – der Haupt­stadt der von Marokko besetzten West­sa­hara. Seine Fami­li­en­ge­schichte ist geprägt von Verschlep­pung, Verschwin­den­lassen und Geheimgefängnissen. 

2023 expor­tierte Marokko Phos­phat­ge­stein im Wert von rund 400 Millionen US-Dollar aus der besetzten Westsahara.

«Wir nennen sie Märtyrer, weil sie entführt und in furcht­baren Geheim­ge­fäng­nissen getötet wurden», sagt er. Unter ihnen sei auch sein Vater gewesen, der zusammen mit der Familie verschleppt wurde – ebenso seine damals 22-jährige Cousine. 

Mayara arbeitet für Equipe Média, ein sahr­aui­sches Medi­en­kol­lektiv, das aus den besetzten Gebieten berichtet. Unab­hän­gige Bericht­erstat­tung wird dort massiv unter­drückt; es herrscht eine Infor­ma­ti­ons­blockade. Sahr­aui­sche Aktivist*innen berichten immer wieder von Über­wa­chung, Fest­nahmen und Repres­sion. Journalist*innen haben es schwer, in die besetzten Gebiete einzu­reisen und vor Ort zu berichten. 

Phos­phat für den Weltmarkt

Warum aber ist die West­sa­hara über­haupt so umkämpft? 

Die West­sa­hara verfügt über grosse Phos­phat­vor­kommen und ertrag­reiche Fisch­gründe vor der Atlan­tik­küste. Dazu kommen das Poten­zial für Wind- und Solar­energie und marro­ka­ni­sche Pläne für Meer­was­ser­ent­sal­zung, Wasser­stoff- und Ammoniakproduktion. 

Auch als Handels­standort ist die West­sa­hara wichtig, da der einzige Trans­portweg via Land nach Sub-Sahara-Afrika über die West-Sahara führt. Und: Marokko baut die Infra­struktur entlang der Atlan­tik­küste aus und plant in Dakhla einen grossen Hafen, der die Region stärker mit West­afrika verbinden soll.

Die Schweiz ist wirt­schaft­lich und poli­tisch an der marok­ka­ni­schen Besat­zung beteiligt.

Die Wüste ist damit mehr als eine scheinbar unwirt­schaft­liche Fläche: Sie ist Rohstoff­lager, Ener­gie­po­ten­zial und stra­te­gi­scher Korridor.

Beson­ders deut­lich zeigt sich das am Phos­phat­abbau in der Mine Bou Craa. Das Gestein wird über ein rund 100 Kilo­meter langes Förder­band – das längste der Welt – zum Hafen von El Aaiún trans­por­tiert und von dort welt­weit weiter­ex­por­tiert – unter anderem für die Produk­tion von Dünger, die etwa auch in der Schweiz verwendet werden.

Western Sahara Resource Watch (WSRW) doku­men­tiert diesen Handel seit über einem Jahr­zehnt akri­bisch: 2023 verliessen 29 Schiffe mit rund 1.6 Millionen Tonnen Phos­phat­ge­stein das besetzte Gebiet. Den Wert der Exporte schätzt WSRW auf rund 400 Millionen US-Dollar und argu­men­tiert, dass die Einnahmen Marroko zugutekommen.

Zukunft der West­sa­hara ungewiss

Auch die Schweiz ist am Phos­phat­handel aus der West­sa­hara betei­ligt. WSRW nennt mehrere Unter­nehmen, die Phos­phate aus der besetzten West­sa­hara beziehen. Doku­men­tiert sind etwa das Genfer Büro Saftco, das Zuger Unter­nehmen Euro­Chem und Cargill Inter­na­tional SA mit Sitz in Genf. 

Die Schweiz ist aller­dings nicht nur wirt­schaft­lich an der marok­ka­ni­schen Besat­zung betei­ligt, sondern auch poli­tisch: Bis heute erkennt sie die West­sa­hara nicht als eigen­stän­digen Staat an.

50 Jahre nach der Ausru­fung der DARS ist die Zukunft der West­sa­hara weiterhin unge­klärt. Während Marokko den grössten Teil des Gebiets kontrol­liert und wirt­schaft­lich von der Besat­zung profi­tiert, bekräf­tigt die Frente Poli­sario ihren Anspruch auf die Unab­hän­gig­keit der West­sa­hara: «Sahara libre. Poli­sario vencerá.» 

In den Flücht­lings­la­gern bei Tindouf sind inzwi­schen mehrere Gene­ra­tionen aufge­wachsen. Viele haben die West­sa­hara nie selbst erlebt. 


Jour­na­lismus kostet

Die Produk­tion dieses Arti­kels nahm 25 Stunden in Anspruch. Um alle Kosten zu decken, müssten wir mit diesem Artikel CHF 1560 einnehmen.

Als Leser*in von das Lamm konsu­mierst du unsere Texte, Bilder und Videos gratis. Und das wird auch immer so bleiben. Denn: mit Paywall keine Demo­kratie. Das bedeutet aber nicht, dass die Produk­tion unserer Inhalte gratis ist. Die trockene Rech­nung sieht so aus:

Soli­da­ri­sches Abo

Nur durch Abos erhalten wir finan­zi­elle Sicher­heit. Mit deinem Soli-Abo ab 80 CHF im Jahr oder 8 CHF im Monat unter­stützt du uns nach­haltig und machst Jour­na­lismus demo­kra­tisch zugäng­lich. Wer kann, darf auch gerne einen höheren Beitrag zahlen.

Ihr unter­stützt mit eurem Abo das, was ihr ohnehin von uns erhaltet: sorg­fältig recher­chierte Infor­ma­tionen, kritisch aufbe­reitet. So haltet ihr unser Magazin am Leben und stellt sicher, dass alle Menschen – unab­hängig von ihren finan­zi­ellen Ressourcen – Zugang zu fundiertem Jour­na­lismus abseits von schnellen News und Click­bait erhalten.

In der kriselnden Medi­en­welt ist es ohnehin fast unmög­lich, schwarze Zahlen zu schreiben. Da das Lamm unkom­mer­ziell ausge­richtet ist, keine Werbung schaltet und für alle frei zugäng­lich bleiben will, sind wir um so mehr auf eure soli­da­ri­schen Abos ange­wiesen. Unser Lohn ist unmit­telbar an eure Abos und Spenden geknüpft. Je weniger Abos, desto weniger Lohn haben wir – und somit weniger Ressourcen für das, was wir tun: Kriti­schen Jour­na­lismus für alle.

Ähnliche Artikel

Das grosse Umgraben

Wenn Forschende mit kolonialistischen Methoden vorgehen, verschwinden Puzzleteile der Evolutionsgeschichte. Was solch unlautere Praktiken angeht, steht auch die Schweizer Urgeschichts-Forschung schlecht da. Dass es anders geht, zeigt die nächste Generation von Paläontolog*innen.