Wer stört, muss bezahlen

Ab 1. Januar tritt der Gegen­vor­schlag zur „Anti-Chaoten-Initia­tive” in Kraft. Ab dann wälzt die Stadt Zürich die Kosten aller unbe­wil­ligten Demon­stra­tionen auf die Teilnehmer*innen ab, sofern mehr als 50 Poli­zei­ein­satz­stunden nötig waren. Was bedeutet diese Ände­rungen für die politische… 

Besinn­liche Ausschaffung

Laut Fach­stellen vergeben die Migra­ti­ons­be­hörden am Jahres­ende beson­ders häufig nega­tive Asyl­ent­scheide und Ausschaf­fungs­be­fehle. Aufgrund der irre­gu­lären Öffnungs­zeiten der Behörden und Bera­tungs­stellen während der Feier­tage bleibt den Betrof­fenen noch weniger Möglich­keit, sich zu wehren. 

Keine Monster, sondern Männer

Wenn Männer Gewalt­taten wie Amok­läufe begehen, stem­peln Medien sie oft als „abnormal“ oder „Monster“ ab. Dabei sind solche Taten das Resultat von gängigen Männ­lich­keits­idealen und gesell­schaft­li­chen Ausbeu­tungs­ver­hält­nissen, analy­siert unser Autor. 

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GESCHICHTE HEUTE

Was uns die Letten­räu­mung vor 30 Jahren lehrt

Der Alar­mismus gegen­über Drogen­ab­hän­gigen in Zürich flammt erneut auf. Er ist Teil einer histo­ri­schen Konti­nuität: 1994 gipfelte die Gewalt gegen die Drogen­mi­sere in der Hinrich­tung dreier migran­ti­scher Männer auf dem Letten­areal. Ein Blick zurück zeigt die Folgen der poli­zei­li­chen Repression. 

Tatort: Küchen­tisch, Mansarde oder Wohnzimmer

Akten der Krimi­nal­po­lizei zeigen, was ein Abtrei­bungs­verbot für Zürche­rinnen der 1930er- und 40er-Jahre bedeu­tete: Verzweif­lung, Verlet­zung und im schlimm­sten Fall den Tod. Restrik­tive Gesetze verhin­dern keine Abtrei­bungen, sondern machen sie gefähr­lich – vor allem für Arbeiterinnen. 

STIMMEN AUS DEN CAMPS