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Meinung
175 Beiträge
Nur Ja heisst Ja: Ein Plädoyer für Konsens
Eine repräsentative Studie von Amnesty International zeichnet ein düsteres Bild der Schweiz bezüglich sexualisierter Gewalt. Der Vorschlag der NGO: Die gesetzliche Verankerung des sogenannten Konsensprinzips. Das ruft all jene auf den Plan, die bei Konsens an Lustlosigkeit und Prüderie denken müssen. Dabei wäre die Konsensnorm endlich ein griffiges juristisches Instrument.
27.06.2019
Machs doch besser! – Erfahrungen einer Veganerin
Ich habe mich während der Fastenzeit vegan ernährt. Noch nie wurde ich so oft und so stark für mein Essverhalten kritisiert wie in diesem Monat. Und das, obwohl eigentlich alle der Meinung waren, dass es gut ist, auf tierische Produkte zu verzichten.
22.04.2019
Die Symbolik als letzter Kitt eines vereinigten Europas?
Vieles wurde bereits gesagt und geschrieben zum Brand der Notre-Dame de Paris Anfang Woche. Doch nicht der Brand sollte im Zentrum der Debatte stehen, sondern die unverhältnismässigen Reaktionen darauf. Was ist los in Europa, dass eine Kathedrale plötzlich zum transnationalen Wertesymbol wird? Und warum ist es absolut gerechtfertigt, sich über die überrissenen Kapitalversprechen für den Wiederaufbau zu echauffieren? Ein Kommentar.
20.04.2019
Die FDP legt sich ein blassgrünes Mäntelchen um — eine schlechte Verkleidung
Es ist nie schlecht, seine Meinung aufgrund besseren Wissens zu ändern – ganz im Gegenteil, es ist üblicherweise ein Zeichen von Stärke. Aber manchmal ist es auch purer Opportunismus. So sieht die Präsidentin der FDP die Partei neuerdings nicht mehr als die Partei von „Fuck de Planet”, sondern bekennt grüne Farbe. Doch was soll dieser plötzliche Sinneswandel? Ein Kommentar.
21.02.2019
Gillette, toxische Männlichkeit und die wenig überraschende Konklusion: Die Besten sind glattrasiert
In einem Gillette-Werbespot geht es um toxische Männlichkeit. H&M und Audi machen feministische Werbespots. Ein Erfolg der Gleichberechtigung? So einfach ist es nicht. Ein Kommentar.
04.02.2019
Herr Köppel, dann haben Sie den Feminismus halt nicht verstanden
Woran merkt man, dass eine Bewegung (wieder) genug Momentum aufgenommen hat, um als Bedrohung wahrgenommen zu werden? Wenn mächtige Männer anfangen, sie zu verklären und umzudeuten. Jüngst knüpfte sich Roger Köppel den Feminismus am Beispiel eines Topmodels vor. Er kommt zum Schluss: Ist eine Frau* zu schön, um Feministin zu sein, dann muss sie sich eben als solche tarnen. Denn eigentlich sind das nur hässliche, unterfickte Weiber. Ein offener Brief an den Mann, der über alles Bescheid zu wissen glaubt.
02.02.2019
Roger Köppel machte seinen Mund auf – du wirst nie glauben, was dann passiert ist.
Der SVP-Nationalrat hat etwas angekündigt – und alle grossen Medienhäuser haben es getickert und gestreamt. Wenn Roger Köppel spricht, hört die Medienwelt zu! Nicht das Lamm. Eine medienkritische Glosse.
04.01.2019
Wenn Bundesbern gegen unten tritt
Mit der Erhöhung der Mindestfranchise steigert Bundesbern den Druck auf Krankenversicherte, die mit wenig Geld auskommen müssen, weiter. Gleichzeitig geraten die Prämienverbilligungen in den Kantonen weiter in Bedrängnis. Das alles spielt denjenigen Parteien in die Karten, die seit jeher am letzten Sicherheitsnetz der Schweiz zehren – der Sozialhilfe. Ein Kommentar.
05.12.2018
Wie viel ist eine Person wert, die nicht über ein eigenes Einkommen verfügt?
Bei der Abstimmung über die „Gesetzliche Grundlage für die Überwachung von Versicherten“ geht es nicht primär ums Geldsparen. Es geht ums Prinzip: darum, wieviel eine Person wert ist, die keiner Lohnarbeit nachgeht. Das Schweizer Parlament hat seine Meinung bereits geäussert. Jetzt liegt es an der Stimmbevölkerung, die Gegenposition einzunehmen. Ein Kommentar.
05.11.2018
Die Strommarktliberalisierung ist ein gefährliches Experiment
Wer die Wahl hat, hat die Qual: Die geplante Strommarktliberalisierung wird unter dem Vorwand der Wahlfreiheit und Befreiung von KonsumentInnen verkauft. Profitieren werden von der Marktöffnung indes höchstens die AktionärInnen grosser Stromkonzerne. Das Nachsehen haben KleinkonsumentInnen und die Umwelt. Ein Kommentar.
21.10.2018

