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Soziale Bewegungen

63 Beiträge

Hier findest du alle Beiträge von das Lamm zum Thema soziale Bewegungen.

Die etwas andere Armee Zürichs

Die Clownarmy ist vom 1. Mai nicht mehr wegzudenken. Im Gespräch mit dem Lamm erklären drei mehrjährige Mitglieder, wie es ist, sich in einen Polizisten zu verlieben und warum sie gerade einen Erotikkalender gestaltet haben.

Keine günstige Prognose

Vor zwei Jahren demonstrierten in Basel zweitausend Menschen gegen eine Kundgebung der rechtsextremen PNOS. Es folgte eine Repressionswelle gegen Antifaschist:innen. Die Prozessreihe ist juristisch fragwürdig, aber politisch eindeutig: Wer gegen Nazis demonstriert, muss mit einer Haftstrafe rechnen.

In den Zürcher Rück­kehr­zen­tren regt sich Widerstand

Im Zürcher Nothilfe-System bedeuten Corona-Lockerungen die Rückkehr zu alter Härte. In Urdorf geht die Sicherheitsdirektion neu sogar noch weiter. Dagegen wehren sich jetzt Asylsuchende aus allen fünf Rückkehrzentren mit einem offenen Brief. Die Behörde scheint indes keine Lust darauf zu haben, sich zu erklären.

„Jetzt ist Zeit für Molotow!”

Hunger, finanzielle Not und Perspektivlosigkeit treiben die Menschen im Libanon trotz Corona erneut auf die Strasse. Hunderte trotzen den Ausgangsbeschränkungen und setzen Bankfilialen in Brand – und das ohne Aufruf der revolutionären Bewegung. Während die Armee scharfe Munition einsetzt, stellt sich für die revolutionäre Bewegung erneut die Frage, wie weit sie gehen soll und überhaupt kann.

Uni Zürich: Erlaubt ist, was nicht stört

Ende Mai soll die Disziplinarverordnung der Universität Zürich verschärft werden. Neu drohen für Störungen des Universitätsbetriebs Geldstrafen von bis zu 5’000 Franken. Die offizielle Begründung: So sollen Plagiate härter bestraft werden. Aktivist*innen des Hochschulkollektivs vermuten aber, dass mit der neuen Regelung vor allem kritische Stimmen erstickt werden sollen und bemängeln die fehlende Verfahrenstransparenz. Und da wäre noch der Universitätsrat, der sich liest wie eine Firmenleitung.

Service-Public-Kund­ge­bung in Zürich: Das Sicher­heits­de­par­te­ment hat jegli­ches Augen­mass verloren

Der 1. Mai drohte zur Nullnummer zu werden. Weil sie sich nicht mit einem Topfkonzert am Balkongeländer zufriedengeben wollten, demonstrierten VertreterInnen einiger besonders von den Privatisierungen der letzten Jahre betroffenen Berufsgruppen im Zürcher Kreis 1 trotzdem – friedlich und unter Einhaltung der Sicherheitsregeln. Dann kam die Polizei mit Gummischrotgewehren im Anschlag.