Wohnungen verwanzen, Telefone abhören, Peilsender verwenden, in Computer eindringen – geht es nach Bundesrat und Parlament, soll der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) seine Instrumente künftig auch gegen «gewalttätigen Extremismus» einsetzen dürfen. So steht es im Entwurf für das neue Nachrichtendienstgesetz, der in der Herbstsession vom Parlament genehmigt wurde.
Was dieser sogenannte Extremismus genau ist, weiss niemand so richtig. Noch nicht einmal eine konkrete Straftat muss künftig vorliegen, um ins Fadenkreuz des NDB zu gelangen. Diese Unklarheit ist keine Schwäche, sondern eine Stärke des Gesetzes; je schwammiger die Definition, desto breiter der Anwendungsbereich.
Der Schweizer Staat wird repressiver – und zielt damit nach links
Darüber hinaus soll der NDB im Kampf gegen den «gewalttätigen Extremismus» bei Finanzdienstleistern Auskünfte einholen und mittels KI präventiv Risikoprofile zu potenziell gewaltbereiten Personen erstellen dürfen. Die Kabelaufklärung, also die grossflächige Überwachung des Schweizer Internetverkehrs, soll zeitlich ausgeweitet, die gerichtliche Kontrolle einzelner Massnahmen abgeschwächt werden, das Lamm berichtete.
Damit nicht genug. Im September legte der Ständerat nach: Der Bundesrat soll Organisationen künftig auch ohne UNO-Beschluss verbieten können. Wer sich an einer verbotenen Organisation beteiligt, für sie wirbt oder sie unterstützt, riskiert bisher bis zu fünf Jahre Haft. Bislang sind hierzulande etwa die Hamas oder Al-Qaida verboten. Jetzt geraten auch inländische Organisationen ins Visier.
Gegen wen sich allfällige Verbote richten werden, ist leicht zu erraten. «Ich rede von denen, die am 11. Oktober des letzten Jahres unser Restaurant Della Casa angezündet haben. Von denen rede ich», erklärte Mitte-Nationalrat Reto Nause während der Nationalratsdebatte zum Nachrichtendienstgesetz mit Blick auf die Palästina-Demonstration vom 11. Oktober in Bern. Und erst im Juni forderte der Berner Kantonsrat ein Verbot «der Antifa» auf Bundessebene – ein Anliegen, das der Bundesrat bisher auch mit Verweis auf den fehlenden UNO-Beschluss abgelehnt hatte.
Die Schweiz bewegt sich dabei im globalen Trend: Die USA haben «die Antifa» zur Terrororganisation erklärt. Mitte Juli berief ihr Aussenminister Marco Rubio Delegationen aus über 60 Staaten nach Washington ein, um den Kampf gegen den «linken Terrorismus» international abzustimmen. Auch die Schweiz war mit dabei.
Palästinabewegung als Testfeld
Dass es sich beim Verweis auf den 11. Oktober um einen Vorwand handelt, lässt sich leicht belegen: Die Ausweitung der nachrichtendienstlichen Kompetenzen auf den «gewalttätigen Extremismus» hatte der Bundesrat schon 2022 vorgeschlagen. Tatsächlich geht es hier um eine länger andauernde und erschreckend widerstandsfreie Aufrüstung nach innen.
Die Demonstration hat der Vorlage nur die anschauliche Szene geliefert – und einen Gegner in Form einer Bewegung, die nicht von etablierten Kräften getragen und entschärft wurde. Die Bewegung stellte sich gegen die Staatsräson selbst: Sie stellte die Rüstungszusammenarbeit mit Israel in Frage und legte die Doppelmoral offen, mit der die Schweiz im Fall der Ukraine Sanktionen übernimmt und im Fall Gazas die Neutralität hochhält.
Die Repression gegen die Palästinabewegung gibt einen Vorgeschmack auf die kommende Härte der Demokratie
Alles Dinge, die ein Staat im Aufrüstungsmodus nicht gebrauchen kann. Die Mittel, zu denen der Staat greift, um solche Kritik, die sich nicht in den konstruktiven Diskurs der Demokratie eingliedern will, einzuschränken, werden an der Palästina-Bewegung erprobt und laufend ausgebaut. Als konstruktiv gilt, wer Wirtschaftsordnung, parlamentarische Demokratie, Aussen- und Sicherheitspolitik nicht infrage stellt. Dieser Rahmen wird mit der Zeitenwende enger.
Ausgerufen hat diese Zeitenwende Olaf Scholz nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine, um ein 100-Milliarden-Aufrüstungspaket zu begründen. Inzwischen ist sie europäisches Regierungsprogramm. Sicherheit wird zum Massstab aller Politik. Rüstung gilt als Wirtschaftsförderung, Wirtschaft als Sicherheitsfrage, Widerstand als Risiko. In der Folge vollziehen Staaten eine protektionistische Wende und rüsten auf – nach aussen wie nach innen.
Die Revision des Nachrichtendienstgesetzes ist dabei ein Beispiel unter vielen – die Verschärfungen im Zürcher Polizeigesetz, die kürzlich beschlossene Kostenüberwälzung auf Bundesebene oder die unrechtmässige Festnahme und Ausweisung des Journalisten Ali Abunimah geben einen Vorgeschmack auf die kommende Härte der Schweizer Demokratie.
Repression und Propaganda
Die steigende Repression gegen unliebsame Akteur*innen findet also nicht im luftleeren Raum statt. Sie steht in direktem Zusammenhang zur Militarisierung. Wird ein Land auf Konfrontation eingestellt, braucht es nicht nur Kampfjets und Drohnen. Militarisierung erfordert Ressourcen, Zustimmung und Ruhe an der Heimatfront. Die Milliarden für die Armee müssen irgendwoher kommen: aus einer höheren Mehrwertsteuer, aus neuen Schulden, aus Kürzungen beim Sozialstaat – Entschlüsse, die früher oder später Widerstand erzeugen, der wiederum die benötigte Ruhe stört.
Dass der Ständerat nun die Aufrüstung über einen schuldenfinanzierten Fonds finanzieren will, zeigt, wie sehr man inzwischen den Widerstand fürchtet, den offene Sparprogramme auslösen. So wird der Verteilungskonflikt aufgeschoben, aber nicht gelöst. Früher oder später ist mit Widerstand zu rechnen, der eingehegt werden muss – am besten noch bevor er sich formiert.
Auch die Bundesrepublik Deutschland baut die Kompetenzen der Geheimdienste parallel zu ihrer Aufrüstung nach aussen massiv aus. Die USA sind Europa darin voraus: Sie legten schon 2001 mit dem «Patriot Act» die Grundlagen für die später von Ed Snowden aufgedeckte Massenüberwachung. Auch hier diente die Militarisierung – der «War on Terror» – als Begründung für diese Repression.
Wer Freiheit und Demokratie vor äusseren Mächten schützen will, muss sie im Innern härter absichern.
Doch mit Gesetzen und Repressalien alleine wird eine Bevölkerung nicht kriegstüchtig. Militarisierung verlangt nach einer Gesellschaft, die Härte für Vernunft hält und Misstrauen für Wachsamkeit. Zu diesem Zwecke arbeiten Ideologie und Repression arbeitsteilig: Die Ideologie legt fest, was vernünftig ist und vor allem: wer davon abweicht. Zeitenwende ist also auch ein «Kampf um die Köpfe», wie es der Autor Ingar Solty beschreibt, der in Schulen, Medien und über die Sprache geführt wird – und der Krieg, Gewalt und Repression normalisieren soll. Die Überwachung findet die Abweichler, die Repression beseitigt sie.
So ist in der Sicherheitspolitischen Strategie des Bundesrates eine von drei Stossrichtungen die Stärkung der gesellschaftlichen «Resilienz». Ein explizites Ziel der Strategie lautet: Bevölkerung und Institutionen sollen sich der «verschärften Sicherheitslage» bewusst, gegen «Desinformation» immun und verteidigungswillig werden – via Lehrpläne, «sicherheitspolitische Bildungsangebote» und «Sensibilisierungsmassnahmen».
Kriegsminister Martin Pfister hat im selben Kanon bereits mehrfach gefordert, die Schweiz brauche «eine Art geistige Landesverteidigung»: eine Neuauflage des staatlichen Propagandaprogramms, welches die Schweizer Bevölkerung während des Zweiten Weltkriegs zusammen- und unter Kontrolle hielt.
Dass angesichts der geopolitischen Bedrohungen die Einschränkung der Freiheit als deren Verteidigung ausgegeben wird, fällt den wenigsten noch auf: Wer Freiheit und Demokratie vor äusseren Mächten schützen will, muss sie im Innern härter absichern.
Autoritarismus und Demokratie: Kein Widerspruch
Mancherorts wird angesichts dieser Entwicklungen das Ende der liberalen Demokratie verkündet. Und es stimmt ja auch: Die westlichen Demokratien werden illiberaler. Nur braucht es dafür keinen Systembruch. Von der Niederschlagung des Landesstreiks über das Verbot der Kommunistischen Partei bis zum Fichen-Skandal hat auch die Schweiz wiederholt systemkritische Stimmen unterdrückt und überwacht.
Der liberale Staat trägt das Illiberale in sich als Tendenz. Der Weg von der Demokratie zum Faschismus ist kürzer, als Sonntagsreden glauben machen. Sie beide kümmern sich in bürgerlicher Manier um dasselbe Sorgeobjekt: das Wohlergehen von Kapital und Staat selbst.
Der Staat wird nicht ab‑, sondern umgebaut: Der Soziale schrumpft, der Militärische wächst.
Das zeigt sich besonders in Krisenzeiten. Die westliche Vormachtstellung bröckelt, die Profite stocken. Die herrschende Klasse kennt darauf nur eine Antwort: Sie schwenkt um vom «progressiven» Neoliberalismus auf Austerität, Autarkie und Autoritarismus.
Das Spardiktat gilt gerade deswegen nur dem Sozialstaat. Das Militär wird mit staatlichen Investitionen und Schulden ausgebaut; auch die Wirtschaft wird mit staatlich gesicherten Lieferketten und Produktionsmitteln kräftig unterstützt.
Der Staat wird nicht ab‑, sondern umgebaut: Der Soziale schrumpft, der Militärische und Repressive wächst. Der Autoritarismus ist die Klammer, die dieses Programm zusammenhält. Wer den Kurs nicht mitträgt, bekommt es mit dem aufgerüsteten Sicherheitsapparat zu tun.
Wer sich gegen Sozialabbau wehren will, braucht Versammlungsfreiheit, Organisationsfreiheit und Telefone, die nicht abgehört werden. Wenn Kapital und Staat also in ihren Krisen auf Kosten der Bevölkerung wachsen wollen, müssen sie repressiver werden. Nichts daran ist neu – weder die Aufrüstung nach innen noch die Kriege, die sie dafür als Begründung anführen.
Die linke Speerspitze der Militarisierung
Trotzdem scheint das Programm seine Wirkung nicht zu verfehlen: Von links bis rechts erscheint die Militarisierung kaum mehr als eine politische Fragestellung, sondern eher als Sachzwang. In den Talkshows und Meinungsbeiträgen der Eidgenossenschaft geht es eigentlich nie darum, warum (geschweige denn ob) überhaupt aufgerüstet werden soll. Gestritten wird höchstens über Kleinigkeiten wie die Finanzierung des F‑35-Kampfjets.
Die Kritik aus dem linken Lager beschränkt sich dabei aber auf unverantwortlichen Umgang mit Bundesgeldern. Schliesslich ist der Krieg zurück in Europa, da muss auch die Schweiz mitmachen – wer widerspricht, verkennt die Realität, ist ein «Putinfreund», wird diskursiv ausgeschlossen.
Machtkritischer Journalismus überlebt nur mit deiner Hilfe!
Gleichzeitig scheint der Bundesrat immer noch Widerstand zu fürchten. Er hat die Verschärfungen im Nachrichtendienstgesetz vorsorglich zerstückelt: Einzeln ist jedes Paket weniger angreifbar, ein Referendum wird schwieriger.
Nur – wer sollte es überhaupt ergreifen? Aus der Grünen Partei warnen Stimmen vor einem gefährlichen Schritt Richtung Kontrollstaat und drohen mit dem Referendum. Und auch die Juso zeigt sich empört und geht auf Distanz zur Mutterpartei.
Denn im Nationalrat stimmte weniger als die Hälfte der SP-Fraktion gegen das Grundpaket, dreizehn enthielten sich. Im Ständerat passierte die nochmals verschärfte Vorlage mit 41 zu 1 Stimmen– von den 7 Abgeordneten der SP stimmte keiner gegen das Überwachungsgesetz.
Das ist keine Inkonsequenz der Sozialdemokratie, sondern nur folgerichtig. Seit 2022 rahmt die SP die Militarisierung als moralische Pflicht: Die Rede ist von vertiefter Kooperation mit westlichen Institutionen, Aufrüstung und gar Waffenlieferungen. Warum die SP das tut, lässt sich nicht abschliessend beantworten. Doch wer sich zu Wahlen aufstellt und in der Regierung hockt, teilt mit der Rechten ein Sorgeobjekt: den Schweizer Staat. An ihn hat die SP ihr politisches Überleben gebunden. Als Partei profiliert sie sich über das, was sie im Staat erstreitet: Umverteilung, Reformen, Kompromisse am Verhandlungstisch.
Das funktioniert, solange es etwas zu verteilen gibt, wie im Nachkriegsboom. In der Krise aber kündigt das Kapital den Klassenkompromiss auf. Eine SP, die den Klassenkampf verlernt hat, weiss dem nichts entgegenzusetzen.
Also sucht sie in Brüssel, was ihr in Bern abhandenkommt: ein neues Erfolgsmodell, verziert mit schönen Worten von Demokratie und westlichen Werten. Wenn Europa heute krisenbedingt aufrüstet, zieht die SP mit. Das ist kein Verrat, sondern Ausdruck ihrer vollständigen Integration in die bürgerlichen Verhältnisse.
Mehr Armee auf der einen, mehr Kontrolle auf der anderen Seite. Das eine ist ohne das andere nicht zu haben.
Zwar besteht die Sozialdemokratie auf dem Unterschied zwischen «friedlicher» EU und kriegerischer Nato und spricht gerne von einer «europäischen Sicherheitsarchitektur». Doch 23 der 27 EU-Staaten sind auch Nato-Staaten. Die EU rüstet selbst auf wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr und hat die wohl tödlichsten Aussengrenzen der Welt.
Auch die europäische Kooperation mit der Ukraine in Form von Kriegskrediten und dem geplanten «Sondermitgliedsstatus» zeugt von der zunehmenden Militarisierung der EU. In der aktuellen Ausgabe der politischen Vierteljahreszeitschrift Gegenstandpunkt heisst es in Anbetracht dieser neuesten Entwicklungen: «Es ist das offensive Bekenntnis und der selbst gestellte Auftrag dazu, den Status der EU als vorwiegend ziviles Handels- und Wirtschaftsbündnis zu überwinden und die Union zu einem echten Kriegsbündnis zu machen.»
Schnell wird also klar, dass diese «europäische Sicherheitsarchitektur» gar nicht so friedlich ist, wie die Schweizer Sozialdemokratie das gerne suggeriert. Und wer nach aussen Härte predigt, hat keinen Grund, im Innern zimperlich zu sein. Mehr Armee und engere Bündnisse auf der einen, mehr Kontrolle der eigenen Bevölkerung auf der anderen Seite. Das eine ist ohne das andere nicht zu haben.
Gefährlich ist nicht der Missbrauch, sondern der Zweck
«Wir müssen vorsichtig sein», mahnte SP-Nationalrat Fabian Molina, wenn staatliche Eingriffe Bereiche berührten, die «mit politischer Betätigung, Meinungsäusserung oder Versammlungsfreiheit zusammenhängen». Molinas Kritik ist dabei relativ entlarvend. Auch er setzt sich für die Stabilität des Schweizer Staates ein. Sogenannte Extremist*innen, die diese Stabilität real bedrohen, müssen – zwar mit Bauchschmerzen, aber dennoch – niedergeknüppelt und eingeschränkt werden.
Die Kritik, die Molina äussert, ist die typische Sorge der Linken: dass die Instrumente in falsche Hände geraten und missbraucht werden.
Doch die Instrumente werden für einen bestimmten Zweck geschaffen. Sie sollen eine Gesellschaft kriegstüchtig machen, die es noch nicht ist. Wer sich dem entgegenstellt, gerät ins Visier. Nicht missbräuchlich, sondern gezielt.
Journalismus kostet
Die Produktion dieses Artikels nahm 25 Stunden in Anspruch. Um alle Kosten zu decken, müssten wir mit diesem Artikel CHF 1560 einnehmen.
Als Leser*in von das Lamm konsumierst du unsere Texte, Bilder und Videos gratis. Und das wird auch immer so bleiben. Denn: mit Paywall keine Demokratie. Das bedeutet aber nicht, dass die Produktion unserer Inhalte gratis ist. Die trockene Rechnung sieht so aus:
Wir haben einen Lohndeckel bei CHF 22. Die gewerkschaftliche Empfehlung wäre CHF 35 pro Stunde.
CHF 875 → 35 CHF/h für Lohn der Schreibenden, Redigat, Korrektorat (Produktion)
CHF 425 → 17 CHF/h für Fixkosten (Raum- & Servermiete, Programme usw.)
CHF 260 pro Artikel → Backoffice, Kommunikation, IT, Bildredaktion, Marketing usw.
Weitere Informationen zu unseren Finanzen findest du hier.
Solidarisches Abo
Nur durch Abos erhalten wir finanzielle Sicherheit. Mit deinem Soli-Abo ab 80 CHF im Jahr oder 8 CHF im Monat unterstützt du uns nachhaltig und machst Journalismus demokratisch zugänglich. Wer kann, darf auch gerne einen höheren Beitrag zahlen.
Ihr unterstützt mit eurem Abo das, was ihr ohnehin von uns erhaltet: sorgfältig recherchierte Informationen, kritisch aufbereitet. So haltet ihr unser Magazin am Leben und stellt sicher, dass alle Menschen – unabhängig von ihren finanziellen Ressourcen – Zugang zu fundiertem Journalismus abseits von schnellen News und Clickbait erhalten.
In der kriselnden Medienwelt ist es ohnehin fast unmöglich, schwarze Zahlen zu schreiben. Da das Lamm unkommerziell ausgerichtet ist, keine Werbung schaltet und für alle frei zugänglich bleiben will, sind wir um so mehr auf eure solidarischen Abos angewiesen. Unser Lohn ist unmittelbar an eure Abos und Spenden geknüpft. Je weniger Abos, desto weniger Lohn haben wir – und somit weniger Ressourcen für das, was wir tun: Kritischen Journalismus für alle.
Einzelspende
Ihr wollt uns lieber einmalig unterstützen?

