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Ökologie

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„Uns bleibt nur der Körper zum Wider­stand.” Ein Stim­mungs­bild aus dem Klima­camp von Ende Gelände beim Hamba­cher Forst

Die AktivistInnen von Ende Gelände kämpften in diesem Jahr in der Nähe des berühmten Hambacher Forstes gegen den Kohleabbau. In einem temporären Camp wurde zu diesem Zweck geübt, geredet, beraten und trainiert. Gekommen sind sie aus allen Ecken Deutschlands und Europas - und auch wenn das Gelände zuweilen wie ein Hippie-Festival erscheinen mag: zum Feiern ist niemand gekommen.

Die Proteste im Hamba­cher Forst gegen das Ener­gie­un­ter­nehmen RWE schwappen in die Schweiz. Und das ist verständlich.

Bereits mehrere Wochen dauern nun die Auseinandersetzungen im Hambacher Forst, einem Waldstück in der Nähe von Köln. Die Besitzerin des Waldstückes, das Energieunternehmen RWE, will den Wald roden, um die Kohle unter dem Wald abbauen zu können. Nun gibt es auch in der Schweiz die ersten Protestaktionen. Das ist naheliegend, machen doch auch die Klimagase, die beim Verbrennen der Kohle entstehen, keinen Halt an der Schweizer Staatsgrenze.

An der Konzern­ver­ant­wor­tungs­in­itia­tive könnten sich die Wirt­schafts­li­be­ralen die Zähne ausbeissen

„Was der Schweizer Wirtschaft schadet, schadet auch dem Schweizer Wohlstand – und somit jeder und jedem von uns." So lautet seit jeher das schlagkräftigste Argument von WirtschaftsvertreterInnen gegen politische Regulierungsbemühungen. Nicht anders tönt es auch jetzt wieder seitens Economiesuisse, SVP und NZZ als Reaktion auf die Konzernverantwortungsinitiative. Dieses Mal droht die sprachliche Allzweckwaffe jedoch, ihre gewohnte Wirkung zu verfehlen.

Hitze­sommer 2018: Gibt es jetzt ein Umdenken in der Klimapolitik?

Der überdurchschnittlich heisse Sommer war ein Vorbote des Klimawandels. Landwirt_innen sind davon besonders stark betroffen. Aber sie und ihre Vertreter_innen sind vorsichtig mit klimapolitischen Forderungen, der Bund möchte die Höfe wettbewerbsfähiger machen statt klimafreundlicher und die SVP steckt in einem Interessenkonflikt.

Wenn Klima­for­schende Züge predigen, aber Flüge buchen

Klimaforschende, die selber fliegen, finden wir ziemlich doof. Vor allem, wenn sie gleichzeitig von uns verlangen, aufs Flugzeug zu verzichten. Wir haben die Umweltpsychologin Vivian Frick gefragt, woran das liegt. Sie selber hat schon lange kein Flugzeug mehr von innen gesehen - aus Überzeugung. Würde der nächste Klimagipfel jedoch ein grösserer Erfolg als die vorherigen, würde sie den Klimaforschenden und PolitikerInnen sofort persönlich die Flugtickets nach Katowice buchen!