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Ökologie
188 Beiträge
„Uns bleibt nur der Körper zum Widerstand.” Ein Stimmungsbild aus dem Klimacamp von Ende Gelände beim Hambacher Forst
Die AktivistInnen von Ende Gelände kämpften in diesem Jahr in der Nähe des berühmten Hambacher Forstes gegen den Kohleabbau. In einem temporären Camp wurde zu diesem Zweck geübt, geredet, beraten und trainiert. Gekommen sind sie aus allen Ecken Deutschlands und Europas - und auch wenn das Gelände zuweilen wie ein Hippie-Festival erscheinen mag: zum Feiern ist niemand gekommen.
02.11.2018
Die Proteste im Hambacher Forst gegen das Energieunternehmen RWE schwappen in die Schweiz. Und das ist verständlich.
Bereits mehrere Wochen dauern nun die Auseinandersetzungen im Hambacher Forst, einem Waldstück in der Nähe von Köln. Die Besitzerin des Waldstückes, das Energieunternehmen RWE, will den Wald roden, um die Kohle unter dem Wald abbauen zu können. Nun gibt es auch in der Schweiz die ersten Protestaktionen. Das ist naheliegend, machen doch auch die Klimagase, die beim Verbrennen der Kohle entstehen, keinen Halt an der Schweizer Staatsgrenze.
04.10.2018
Kann die Konzernverantwortungsinitiative den Rohstoffriesen Glencore zur Verantwortung ziehen?
Glaubt man NGO-Berichten und Auszügen aus den Paradise Papers, gehören Korruption und die Verletzung von Menschenrechten bei Glencore zur Konzernkultur. Der Konzern schweigt oder dementiert die Vorwürfe, meist steht am Ende Aussage gegen Aussage. Kann die Konzernverantwortungsinitiative Licht ins Dunkel bringen?
04.10.2018
An der Konzernverantwortungsinitiative könnten sich die Wirtschaftsliberalen die Zähne ausbeissen
„Was der Schweizer Wirtschaft schadet, schadet auch dem Schweizer Wohlstand – und somit jeder und jedem von uns." So lautet seit jeher das schlagkräftigste Argument von WirtschaftsvertreterInnen gegen politische Regulierungsbemühungen. Nicht anders tönt es auch jetzt wieder seitens Economiesuisse, SVP und NZZ als Reaktion auf die Konzernverantwortungsinitiative. Dieses Mal droht die sprachliche Allzweckwaffe jedoch, ihre gewohnte Wirkung zu verfehlen.
01.10.2018
Zürich, 2027: Die Stadtbäume sind tot, die Sonne scheint – und niemand ist draussen
Stellen Sie sich vor: Die Bedrohung unserer Stadtbäume wird unter den Tisch gekehrt, und sie mutieren zu Superallergenen oder sterben ab. Was bleibt? Armselige Mittelmeerbüsche, Indoor-Sportarten – und Ferien in Putingrad. Eine Dystopie.
27.09.2018
Wieso ein SVP-Gärtner und ein Pro-Natura-Mitarbeiter dagegen sind, fremde Bäume zu importieren
Trotz des drohenden Massensterbens der Schweizer Bäume finden den Import fremder Arten bei weitem nicht alle eine gute Idee. Die Begegnung mit zwei Gastbaum-Gegnern zeigt: Es geht bei dieser Frage um weit mehr als um schmucke Strassenverzierung.
21.09.2018
Schweizer Stadtbäume sterben – ersetzen könnten sie Arten aus dem Balkan. Eine Geschichte über nationale Identität. Und den Markt.
Die Städte werden immer wärmer, an die veränderten Bedingungen müssen sich auch die Bäume anpassen. Stadtgärtner*innen helfen nach, indem sie Bäume pflanzen, die eigentlich in anderen Klimazonen heimisch sind. Nicht alle sind mit dieser Baummigration einverstanden.
14.09.2018
Du warst mein liebster Stadtbaum. Ich werde dich vermissen.
Eine Ode an die Rosskastanie vor dem Bezirksgericht Zürich
14.09.2018
Hitzesommer 2018: Gibt es jetzt ein Umdenken in der Klimapolitik?
Der überdurchschnittlich heisse Sommer war ein Vorbote des Klimawandels. Landwirt_innen sind davon besonders stark betroffen. Aber sie und ihre Vertreter_innen sind vorsichtig mit klimapolitischen Forderungen, der Bund möchte die Höfe wettbewerbsfähiger machen statt klimafreundlicher und die SVP steckt in einem Interessenkonflikt.
06.09.2018
Wenn Klimaforschende Züge predigen, aber Flüge buchen
Klimaforschende, die selber fliegen, finden wir ziemlich doof. Vor allem, wenn sie gleichzeitig von uns verlangen, aufs Flugzeug zu verzichten. Wir haben die Umweltpsychologin Vivian Frick gefragt, woran das liegt. Sie selber hat schon lange kein Flugzeug mehr von innen gesehen - aus Überzeugung. Würde der nächste Klimagipfel jedoch ein grösserer Erfolg als die vorherigen, würde sie den Klimaforschenden und PolitikerInnen sofort persönlich die Flugtickets nach Katowice buchen!
03.08.2018

